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Die Vergiftung mit Rattengiftködern |
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Geschrieben von Administrator
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Thursday, 25. September 2008 |
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Immer wieder fressen unsere Hunde Rattengift oder damit versetzte Köder, die durch leichtsinniges ausbringen gut zu erreichen sind. Diese Köder enthalten oft Cumarine.
Cumarin ist ein natürlich vorkommender sekundärer Pflanzenstoff, der in verschiedenen Ruchgräsern, Schmetterlingsblütlern, beispielsweise dem gelben Steinklee , im Waldmeister, der Weichselkirsche, in Datteln sowie in der Tonkabohne und auch in der Zimtcassie enthalten ist.
Cumarine sind für den typischen Heugeruch beim Trocknen von Gras verantwortlich, da Cumarin in der Pflanze teilweise glykosidisch gebunden ist und erst bei Verletzung beziehungsweise beim Welken der Pflanzen durch Abspaltung des Zuckers frei wird. Kommen das Glykosid und die zugehörige Glykosidase, beispielsweise durch Zerstörung oder Verwesung der Pflanzenzelle, zusammen, wird das Glykosid hydrolytisch gespalten, Cumarin wird freigesetzt und kann seine Wirkung entfalten.
 Cumarin
Rattengift enthält einen Blutgerinnungshemmer auf Basis eines Cumarinderivates. Dieser führt über Stunden bis Wochen zum inneren Verbluten der Tiere.
Aufgrund des Blutverlustes kommt es zum einen zum Sauerstoffmangel (erschwertes Atmen wie bei einer Lungenentzündung), zum anderen zu Blutungen aus allen Körperöffnungen, oft auch nur als Sickerblutungen in Harn und Kot zu erkennen.
Typische Zeichen für eine Vergiftung mit Rattengift sind:
- Blutungen aus Zahnfächern, Blut im Urin und Kot.
- Nasenbluten
- blutig erbrechen
- schnellere verstärkte Atmung
- Schleimhäute in Augen, Nase und Maul werden blass bis weiß
- oft speichelt auch der Hund stärker
- Blut tritt durch die starke Verdünnung durch die Gefäßwände und das Tier verblutet von Innen
- später Schwere Atmung und Kreislaufschwierigkeiten
- Mattigkeit bis zum Kollaps
Meist tritt Rattengift als blaue Kugeln, braunes Granulat oder grün aussehende kleine Blöcke mit Vanillearoma auf. Bei kleineren Hunden können diese Symptome schnell auftreten, während große Hunde dazu länger brauchen.
Durchschnittlich reicht bei den meisten Giften eine Aufnahme von 7 bis 15 Gramm, also eine kleine Menge.
Auf jeden Fall muß der Hund sofort zum Tierarzt um eine Vitamin K injektion zu bekommen um die Blutgerinnung zu stabilisieren.
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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 10. December 2008 )
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Die Gebärmuttervereiterung |
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Geschrieben von Administrator
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Wednesday, 2. April 2008 |
Die Gebärmuttervereiterung
Die Gebärmuttervereiterung, im Fachbegriff Pyometra, entwickelt sich meist am Anfang schleichend und wird aus diesem Grund in vielen Fällen erst im Spätstadium erkannt. Dann ist sie immer ein lebensbedrohlicher chirurgischer Notfall. Durch eine massive Eiterbildung ist der Innenraum der Gebärmutter vollständig eitergefüllt. Je nach Ausprägung kann die eitergefüllte Gebärmutter die Größe wie bei der Schwangerschaft erreichen. Die Toxine der Eitererreger treten ins Blut über und erreichen so alle Organe und das führt zu einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustandes. Diese Toxine schädigen die Organe der Hündin so stark, daß die Todesrate ohne Behandlung sehr hoch ist. Außerdem kann die prall mit Eiter gefüllte Gebärmutter platzen, dann ist die Hündin ohne sofortige Operation verloren.
Ubi pus, ibi evacua, Wo Eiter ist, dort entleere ihn.
 Pyometra Sonographie
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 7. April 2008 )
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Haarausfall ein Übel |
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Geschrieben von Administrator
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Monday, 4. December 2006 |
Haarausfall ein Übel.
Der Zustand des Fell unserer vierbeinigen Freunde ist ein Spiegelbild ihrer Gesundheit und des seelischen Zustandes. Durch Befall mit Parasiten, Krankheitserregern, Hormonschwankungen oder durch Stress und Mangelerscheinungen, wegen schlechter bzw. falscher Fütterung kommt es zum Haarausfall. Der Hund wechselt sein Fell in der Regel zwei mal im Jahr. Wie wir Menschen zieht er sich mal warm oder mal kühl an, abhängig von der Jahreszeit. In einem warmen zuhause kann es aber aufgrund der ausgewogenen Temperatur das ganze Jahr über zum Fellwechsel kommen.
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Letzte Aktualisierung ( Friday, 17. August 2007 )
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